Ernährungsmedizin

Kompetente Fachärztliche Betreuung in Wien

Ist Essen Medizin?

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Zu drei Zehnteln heilt das Medikament, zu sieben Zehnteln die richtige Lebensweise“. Und zur richtigen Lebensweise zählt ganz klar die Ernährung. Eine „gesunde Ernährung“ ist nicht nur in der Vorbeugung, sondern auch in der Behandlung bestimmter Erkrankungen wichtig.

Essen beeinflusst unsere Gesundheit

Ernährung hilft nicht nur zu heilen, sondern kann „bei falscher Anwendung“ auch zu Erkrankungen führen. Bei der Unzahl an ständig neu auftretenden Diäten und Ernährungsempfehlungen in den Medien ist es schwierig den Überblick zu behalten. Gerade in unserer Zeit beschäftigen sich jedoch immer mehr Menschen mit dem Thema Ernährung.

Hier möchte ich kompetente Beratung für jeden Altersabschnitt anbieten. Sei es in einer Schwangerschaft, im Berufsleben oder im Alter. Gerade ältere und gebrechliche Menschen können durch eine gute Ernährung sehr viel Lebensqualität zurückgewinnen. Einige Erkrankungen sollen hier vorab beschrieben werden.

Fettlebererkrankung:

Diese Erkrankung wird auch als nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (Steatosis hepatis) bezeichnet und tritt vor allem in Industrieländern sehr häufig auf.
Aktuell gibt es noch keine Medikamente, mit denen eine Fettleber ausreichend behandelt werden kann. In der Therapie setzt man daher – wie auch in der Vorbeugung – vor allem auf einen gesunden Lebensstil. Dazu gehören eine Reduktion von Übergewicht, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. Um die Lebensstiländerung einzuläuten, kann auch mit dem sogenannten „Leberfasten“ begonnen werden.

Was sind die Ursachen?

Wie der Name bereits vermuten lässt, wird zu viel Fett in der Leber eingelagert. Das Lebergewebe verhärtet und entwickelt sich über eine Leberentzündung zur Leberzirrhose. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Besonders oft sind Menschen mit Übergewicht oder Diabetes mellitus betroffen.

Was sind die Symptome?

Es gibt einige Symptome, die für eine Fettleber sprechen. Sie werden allerdings von Patienten kaum als Hinweise für eine Erkrankung wahrgenommen:

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Blähungen
  • Völlegefühl, etc.

Mikronährstoffmangel

Der Mikronährstoffmangel ist ein häufig unterschätztes Problem. Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine und Spuren – sowie Mengenelemente. So gering ihre Menge auf den gesamten Körper gerechnet erscheint, so wichtig sind sie dennoch für viele Funktionen im Körper. Eine ausgewogene Ernährung sorgt in der Regel für eine ausreichende Zufuhr aller wichtigen Stoffe.

Was sind die Ursachen?

Durch einen erhöhten Verbrauch, eine verminderte Zufuhr oder einen erhöhten Bedarf kann es passieren, dass der Körper nicht ausreichend versorgt wird. Nicht nur nach geplanten Magenoperationen kann es zu erheblichen Mangelerscheinungen kommen. Besonders Patienten mit chronischen Erkrankungen, Menschen mit einseitigen Ernährungsformen und ältere Menschen leiden darunter. Ein rechtzeitiges Erkennen dieser Mängel und Gegensteuern ist enorm wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden.

Was sind die Symptome?

Die Symptome sind abhängig davon, welche Vitamine bzw. Spuren- oder Mengenelemente vermindert sind. Im Folgenden möchte ich kurz auf zwei der häufigsten Mangelerscheinungen näher eingehen.

Eisenmangel: Wir Menschen brauchen Eisen zur Bildung der roten Blutkörperchen. Ein Eisenmangel tritt recht häufig bei Frauen vor der Menopause, Schwangeren oder Stillenden auf. Aber auch Vegetarier und Veganer müssen auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten. Hauptsymptome sind Müdigkeit und Abgeschlagenheit sowie verminderte Leistungsfähigkeit, da es zu einer Blutarmut kommt.

Vitamin D Mangel: Gemeinsam mit Kalzium ist Vitamin D wichtig für die Knochenstabilität. Ein Vitamin D Mangel kommt in Mitteleuropa in allen Altersklassen vor. Besteht so ein Mangel über einen längeren Zeitraum kann dies zu einer Abnahme der Knochendichte führen und folglich das Risiko für Knochenbrüche erhöhen. Ausreichend Vitamin D stärkt zudem unser Immunsystem und macht uns damit weniger anfällig für Infekte.

Zivilisationskrankheiten

Unser moderner, westlicher Lebensstil hat zu einer Zunahme vieler Erkrankungen geführt. Der ständige Zugang zu Nahrung sowie die Möglichkeit, selbst kürzeste Strecken nicht aus eigener Muskelkraft zurücklegen zu müssen, fördern die Entstehung sogenannter Zivilisationskrankheiten. In weniger entwickelten Ländern bzw. in der vorindustriellen Zeit traten diese Erkrankungen deutlich seltener auf.

Was sind die Ursachen?

Wir verbringen unsere Zeit überwiegend sitzend und haben jederzeit genug – manchmal auch zu viel – Nahrung zur Verfügung. Dazu kommen gelegentlich auch Zigaretten und Alkohol. Diese Faktoren ebnen, neben einer genetischen Veranlagung, den Weg für bestimmte Erkrankungen. Eine Über – und Fehlernährung (zu viel Zucker, rotes Fleisch, einfache Kohlenhydrate, zu wenig Ballaststoffe, Obst und Gemüse) kann gemeinsam mit Bewegungsmangel etwa zu folgenden Erkrankungen führen:

  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Herz – und Gefäßkrankheiten
  • Gicht

Was sind die Symptome?

Die Symptome richten sich nach betroffenem Organ bzw. der vorherrschenden Erkrankung.

Beispiel Bluthochdruck: Hohe Blutdruckwerte können etwa mit Kopfschmerzen und Übelkeit verbunden sein. Auch häufiges Nasenbluten oder ein Tinnitus können ein Hinweis sein. Langfristig schädigt ein zu hoher Blutdruck andere Organe (z.B. Niere).

Beispiel Diabetes: Lesen Sie mehr dazu bei den Informationen zu Diabetes.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft soll ich Obst oder Gemüse essen?

Am besten mehrmals täglich. Laut Empfehlungen sollen es 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst pro Tag sein.

Was kann ich bei Fettleber noch machen?

Neben der richtigen Ernährung ist es hilfreich auf Alkohol zu verzichten, das Gewicht in den Normalbereich zu bringen und regelmäßig Bewegung zu machen.

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